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Lesung am 25. Juli 2016 mit Ulricke Roland, Hans Grunst und Kerstin Stegemann

Am 25.07.2016 hatten wir wieder Ulricke Roland bei der Lesung "Der Blaubart von Fehmarn" zu Gast. Auch konnten wir unseren lieben Zeitzeugen Hans Grunst begrüßen und beide berichteten nach der bebilderten Lesung von ihren Erlebnissen. Aus dem vorwiegend weiblichen Publikum kamen wieder viele interessierte Fragen, die den Abend sehr bereichert haben. Und wir freuen uns, dass unsere "Leiche" von dem Titel des Buches höchst lebendig im roten Kleid auch dabei war. Die Lesung fand in den Räumen des Tourismus-Service Fehmarn an der Südstrandpromenade statt.
Am nächsten Tag waren Autorin Nadine Witt und Verlegerin Claudia Czellnik mit Ulricke Roland auf der Insel unterwegs - es war ein schöner Tag!
Nadine Witt: "Ein Besuch von Ulrike ist immer etwas ganz Besonderes. Zwischen uns herrscht ein vertrautes Gefühl, als würden wir uns schon ewig kennen.
Das Spannende dabei: Stets fallen ihr neue Details ein, an die sie sich erinnert, obwohl die Ereignisse inzwischen über 45 Jahre zurückliegen. Am Tag nach der Lesung fuhren wir zusammen mit Claudia Czellnik zu allen markanten Orten, bei denen Ulrike in ihrer Vergangenheit besondere Verbindungen hatte.
Eine Besichtigung der ehemaligen Nerz- und Geflügelfarm, wo sie damals auf dem Hochsitz mit ihrem Arwed das Wild beobachtete, standen ebenso auf dem Programm, wie eine Fahrt zu dem besagten Bungalow in Marienleuchte, in dem zwei Frauen einen grausamen Tod fanden.
Doch es gibt auch schöne Momente, an die sie sich gern zurückerinnt. Schwärmen tut sie beispielsweise oft von der Rapsblüte auf Fehmarn oder wie sie der Tochter des Tankstellenwärters Hans Grunst das Laufen beigebracht hat.
Ich freue mich schon sehr auf ihren nächsten Besuch ☺!"

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Lesung am 25. Juli 2016 mit Ulricke Roland

Lesung 20160509 6581 Hans Nadine UlrikeWieder dürfen wir zu dieser Lesung die ehemalige Verlobte des Frauenmörders Ulricke Roland sowie den Zeitzeugen Hans Grunst begrüßen. Sie werden uns im Anschluss an die Lesung ihren  ganz persönlichen Einblick in ihre Erlebnisse mit Arwed Imiela gewähren.
Die Lesung wird begleitet von einer digitalen Show mit Bildern sowie Zeitungsberichten aus der Zeit des Geschehens.
Montag, 25. Juli 2016 um 19:30 UhrLogo Fehmarn
 € 12,- nur Abendkasse inkl. Begrüßungsgetränk (alkoholfrei)
Lesung im Veranstaltungsraum des Tourismus-Service Fehmarn, Südstrandpromenade 4
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Tourismus-Service Fehmarn statt

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Lesung am 9. Mai 2016 mit Ulricke Roland

Ulrike Hans Nadine bearbAls ganz besonderen Gast freuen wir uns, zu dieser Lesung die ehemalige Verlobte des Frauenmörders Ulricke Roland sowie den Zeitzeugen Hans Grunst begrüßen zu können. Sie werden uns im Anschluss an die Lesung ihren  ganz persönlichen Einblick in ihre Erlebnisse mit Arwed Imiela gewähren.
Die Lesung wird begleitet von einer digitalen Show mit Bildern sowie Zeitungsberichten aus der Zeit des Geschehens.
Der Fund grausam zerstückelter Frauenleichen erschüttert die Einwohner auf der Ostseeinsel Fehmarn. Millionär Arwed Imiela ist passionierter Jäger und Pächter des Jagdreviers, auf dem die Gebeine im Jahr 1970 freigelegt werden. Doch noch mehr Frauen sind spurlos verschwunden. Hat Imiela etwas damit zu tun?
Arwed Imiela hat eine dunkle Vergangenheit. Doch davon weiß niemand etwas. Für viele bleibt er auch heute noch ein undurchsichtiger Mensch mit einer geheimnisvollen Aura. Die Astrologie ist seine Bestimmung. Das Mystische, Unerklärliche und Dunkle scheint wie für ihn geschaffen. Durch seine Arbeit lernt er viele attraktive wie wohlhabende
Frauen kennen. Er hat Charme und Charisma, ist gebildet und wohlhabend – und er ist ein Frauenmörder ... Arwed Erik Imiela ist der Blaubart von Fehmarn!
Doch welche Frauen finden durch seine Hand den Tod und welche verschont er?

am Montag, 09. Mai 2016 um 19:30 UhrLogo Fehmarn
 € 12,- nur Abendkasse inkl. Begrüßungsgetränk (alkoholfrei)
Lesung im Veranstaltungsraum des Tourismus-Service Fehmarn, Südstrandpromenade 4
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Tourismus-Service Fehmarn statt

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Flüchtling Hans Grunst

Flüchtlinge.

Diese sind nicht nur ein Thema der heutigen Zeit. Dies weiß Zeitzeuge Hans Grunst nur zu gut, denn er war selbst mal einer. Seine ursprüngliche Heimat liegt im heutigen Polen. Diese ließ er vor 70 Jahren zurück.

Hans war noch ein kleiner Junge, als er mit seinen Eltern aus Rügenwalde vertrieben wurde. Bevor die Russen einfielen, flüchteten sie mit dem letzten Schiff auf der Ostsee nach Fehmarn. Nur zu gut kann er sich noch an das laute Heulen der Sirenen erinnern, die vor Fliegerbomben warnten. Die Angst vor dem Ungewissen und der unsicheren Zukunft waren hartnäckige Begleiter.

Doch zieht er im Großen und Ganzen eine positive Bilanz: hilfsbereite und freundliche Menschen sind ihm noch in guter Erinnerung.

Hans feiert in Kürze Geburtstag. Wenn ein Mensch seit 78 Jahren auf dieser Erde lebt, dann kann er auf einen großen Erfahrungsschatz zurückblicken. In seinen Erinnerungen finden sich viele schöne Momente, aber auch schmerzliche.

Hans hat seinen Lebensmut jedoch nie verloren, ist heute ein glücklicher und zufriedener Mensch. Seine Lebensweisheit: „Man muss das Beste aus allem machen. Man darf den Kopf nicht in den Sand stecken“, sagte er und lächelte. „Außerdem bin ich an einem Sonntag geboren. Und Sonntagskinder haben oftmals Glück“, ist er sich sicher.

Ich glaubte ihm sofort. Hans ist authentisch. Heute ließ er mich erneut teilhaben an seinen Erinnerungen. Wir setzten uns auf sein gemütliches Sofa, und er fing an zu erzählen.

Es ist immer wieder spannend, ihm zu lauschen. Ich habe mich bereits oft mit Hans unterhalten, und ihm fällt stets etwas Neues zu berichten ein. Vor allem der einstige „Millionär von Fehmarn“, Arwed Imiela, lässt uns dabei nie los. Dieses Thema ist noch lange nicht vom Tisch.

Nicht nur Hans, auch Arwed Imiela war ein Vertriebener aus seiner Heimat. Und nicht nur ihn, sondern auch zwei der ermordeten Frauen hatte Hans gekannt. Die einstige Verlobte, Ulrike Roland, brachte seiner Tochter sogar das Laufen bei. Nach der Verhaftung Imielas brach auch der Kontakt zu Ulrike ab.

Erst durch das Buch „Der Blaubart von Fehmarn“ änderte sich dies. Ulrike möchte uns bald wieder auf Fehmarn besuchen kommen. Darauf freue ich mich schon sehr. Noch immer beschäftigen mich viele Fragen, die ich ihr gern stellen möchte.

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Neue Erkenntnisse

Witt Dabelstein 20151007 155328 bearbWitt Dabelstein 20151007 155009 bearb 1400pxDie dunkle Jahreszeit beginnt. Und mit ihr wird es zum Ende des Jahres für mich erneut spannend. Neue Erkenntnisse über den damaligen Frauenmörder Arwed Imiela erreichten mich gemeinsam mit Holger Dabelstein (Polizeidirektor von Ostholstein a.D.).

Mal sehen, was sich aus diesen Informationen machen lässt, denn es sind tatsächlich nicht die einzigen, die mich seit der Veröffentlichung des Buches „Der Blaubart von Fehmarn“ vor zwei Jahren erreichten.

Ich freue mich, dass mich immer noch neue Berichte, Erlebnisse oder Neuigkeiten erreichen. Bei so viel Bewegung in dieser Geschichte bleibt es also weiterhin spannend.

So heißt es für mich: weiterhin wachsam bleiben …

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Autogramm für einen besonderen Leser

Niklas Nadine Vater 5565 CC 250pxEs ist für mich immer wieder ein tolles Erlebnis, eine Rückmeldung darüber zu erhalten, dass den Lesern mein Buch gefällt. Ganz besonders habe ich mich darüber gefreut, dass es anscheinend „Fans" in allen Altersklassen gibt, wie das Beispiel von Niklas K. zeigt. Er ist erst 12 Jahre jung und kommt nach den Sommerferien in die 7. Klasse. Mit seinen Eltern machte er Urlaub in Petersdorf, und las den „Blaubart von Fehmarn" bereits ein zweites Mal. „Dabei ist er eigentlich gar keine Leseratte", offenbarte uns sein Vater lächelnd.

„... Ich würde mir wünschen, dass Sie mein Buch signieren. Bin 12 Jahre alt und habe Ihr Buch schon fleißig weiterempfohlen. GlG Niklas K. ..."
Mit diesen Worten schrieb mich Niklas an. Ich war gerührt und kam natürlich gern seiner Bitte nach. Das Treffen fand mit Vater und Sohn in der Medien Agentur Czellnik in Burg statt.

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Saisonstart

Die neue Saison ist gestartet. Damit stehen auch neue Lesungen vor der Tür.

Zeitzeuge Hans Grunst wird uns auch in diesem Jahr begleiten und als Gast einige Veranstaltungen bereichern. Er wird für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen und uns einen kleinen Einblick in seine Erinnerungen aus der Zeit vor über 40 Jahren gewähren. Denn er war hautnah dabei, als sich die Ereignisse auf der Sonneninsel überschlugen. Er war derjenige, der die menschlichen Überreste zweier grausam ermorderter Frauen in der Mördergrube fand.

Ein Serienmörder auf Fehmarn! … Das rüttelte ein medienübergreifendes Interesse wach. Die Ereignisse von einst - Ein Schock für viele Fehmaraner! Auch eine weitere Lesung mit der ehemaligen Verlobten, Ulrike Roland, ist geplant. Sie ist ebenfalls dazu bereit, mit interessierten Besuchern der Lesung ins Gespräch zu kommen. Es verspricht also wieder ein interessantes Jahr zu werden. Termine werden wir an dieser Stelle zeitnah bekannt gegeben.

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Signieren auf dem Weihnachtsmarkt auf Fehmarn

Liebe Leser,

zum ersten Mal gibt es auf Fehmarn 1. Burger Weihnachtswochen 27/11-30/12/2014.
In gemütlicher Altstadt-Atmosphäre erwartet Sie ein abwechslungsreiches Angebot über Elchburger oder Waffeln bis hin zu Livemusik, sowie leckeren Glühwein verschiedenster Sorten.

Auch ich werde vor Ort sein und in einer dieser hübschen Hütten stehen, um mit Ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen, eine persönliche Widmung in Ihr mitgebrachtes Buch zu schreiben und auch neue Exemplare vor Ort bereit halten, falls Sie noch eines erwerben möchten.

Sie finden mich dort an folgenden Tagen:
Mittwoch, 10.12.15
Donnerstag, 11.12.15
Donnerstag, 18.12.15
Freitag, 19.12.15 sowie
Samstag, 20.12.15

Die Uhrzeiten stehen leider noch nicht fest. Doch wenn Sie sicher gehen möchten, mich dort anzutreffen, können Sie mir gern eine Nachricht zukommen lassen, wann Sie dort sein werden. Ich versuche, mein Möglichstes zu tun.

Ich wünsche eine schöne Vorweihnachtszeit!

Herzlichst Nadine Witt

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Samstag, 23. August, Talkgast im Nachtcafé von Elfriede Bohnsack in der Esspressobar "Frau Schmidt"

Nachtcafe 20140823 4783 CzellnikZum Thema „starke Frauen von Fehmarn“ war ich eine von vier Talk-Gästen. Erheiternd und unterhaltsam führte die bewährte „Elfriede Bohnsack“ durch das Programm ihres 1. Nachtcafés in Burg auf Fehmarn, und trainierte die Lachmuskeln der Zuschauer.

In dieser kurzweiligen Nacht gab es jede Menge wahre Worte von Elfriede und ihren Gesprächspartnerinnen, die große Zustimmung fanden.
Bis 3 Uhr in der Früh schnatterten wir in einer lustigen Runde. Nachtcafé eben …

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Dienstag, 19. August, Campingplatz Strukkamphuk

Lesung 20140819 Strukkamp 4722 1400pxAller guten Dinge sind drei …
Mit gemischten Gefühlen sah ich der Lesung auf dem Campingplatz in Strukkamphuk entgegen. Nachdem diese zwei Mal verschoben wurde, hatte ich Bange, ob überhaupt noch jemand Interessiertes käme.

Die Lesung sollte zuerst am Freitag, den 15. August stattfinden. Auf Wunsch des Campingplatzbetreibers wurde diese auf den darauffolgenden Tag verschoben.
Dann erfuhren wir kurzfristig, dass die Lesung in einem Zelt stattfinden sollte. Wegen des herrschenden Sturmes an diesem Tag war ein Vorlesen nicht durchführbar. Es war nicht nur extrem laut, sondern auch furchtbar kalt. So wurde der Termin auf Dienstag, den 19. August 2014, verschoben.

Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, sollte meine Sorge unbegründet sein. Obwohl es das Wetter mit ständigen Regenschauern nicht gut mit uns meinte, fanden viele Campingurlauber den Weg zum Veranstaltungsraum. Die Lesung wurde gut angenommen und machte mir, wie alle anderen Lesungen auch, großen Spaß. Mit einem positiven Gefühl konnte ich diese Lesung also genießen und hinter mir lassen.

Lesung 20140819 Strukkamp 4730 1400pxLesung 20140819 Strukkamp 4721 1400px

 

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Montag 18. August, Strandcamping Wallnau

Lesung 20140818 Wallnau 4706 1400pxLesung 20140818 Wallnau 4707 1400pxIm Restaurant „Wallnauer Hof“ hatten die Gäste nicht nur die Möglichkeit, der Lesung zu lauschen, sondern sich zeitgleich auch noch kulinarisch verwöhnen zu lassen. In rustikaler aber gemütlicher Atmosphäre verlief die gut besuchte Lesung, wie immer mit Bildershow und Film, parallel mit einem guten Service.

Hans Grunst wusste wieder einmal allerhand aus seinem Gedankenschatz zu erzählen, obwohl die Geschehnisse bereits über 44 Jahren zurückliegen. Auch Freundin Kerstin war wieder mit von der Partie. Ohne die beiden würde mir bei den Lesungen inzwischen etwas fehlen. Gemeinsam mit Verlegerin Claudia Czellnik, sind wir vier zu einem guten Team zusammengewachsen.

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Montag, 11. August, Café Liebevoll in Burg

Lesung 20140811 Roland DSC00437 Kollenberg 1400pxEin einzigartiges Erlebnis war der Besuch der ehemaligen Verlobten des Frauenmörders, Ulrike Roland. Somit waren aufgrund des besonderen Gastes die Karten für die Lesung im Café Liebevoll schnell ausverkauft.
Wie war es wohl für Ulrike, mit einem Frauenmörder liiert gewesen zu sein? Das fragten sich so einige Lesebesucher und äußerten dies auch. Ulrike Roland stand Rede und Antwort. Sie schämte sich nicht, offen und ehrlich auf die ihr gestellten Fragen zu antworten.

Ich lernte Ulrike Roland als eine lebensfrohe, taffe Person mit einer herzlichen Art kennen. Mit ihrem mitteilsamen und freundlichen Auftreten wusste sie auch die Gäste am Vorleseabend angenehm zu unterhalten. Durch ihre eigenen Schilderungen gewährte sie einen ganz persönlichen Einblick in ihre Erlebnisse während ihres Zusammenlebens mit Arwed Imiela.

Marco Eberle gab sich wie gewohnt viel Mühe, damit sich alle Gäste wohl fühlen konnten. Das gemütliche Ambiente im Café Lebevoll sorgte für die passende Stimmung.

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Mittwoch, 6. August, „Camping Südstrand“ in Meeschendorf bei Familie Bumann

Lesung 20140806 Bumann 4671 bearb 1400pxLesung 20140806 Bumann 4685 Hans Grunst 1400pxIm Wonnemonat August starteten wir die Lesereihe im sogenannten „Hexenhaus“ bei Familie Bumann. Durch die charmante Location auf dem Campingplatz Südstrand in Meeschendorf wurde die Lesung auch für mich zu einem besonderen Erlebnis.

Hans Grunst war wie immer Ehrengast. Er war derjenige, der Ende der 60er Jahre unwissentlich die Todesgrube im Inselosten aushob und später mit Kriminalbeamten die zersägten Leichenteile zweier Frauen darin entdeckte. In vielen Teilen des Buches sind seine Erzählungen eingearbeitet worden.

Das Cover des Buches „Der Blaubart von Fehmarn“ ziert ein Mordopfer. Titelmodell und Freundin, Kerstin Stegemann, ist jedoch höchst lebendig und erfreut sich bester Gesundheit. Sie war, wie Zeitzeuge Hans Grunst, bei nahezu jeder Lesung dabei und schenkte an diesem Abend den selbstgemixten „Blutcocktail“ an die Besucher aus.
Auch wurde diese Lesung mit der Bildershow und dem NDR-Fim "Zeitreise" durch Verlegerin Claudia Czellnik begleitet.

Im Anschluss an die Lesung war Hans Grunst auf Bitten einiger Gäste sogar bereit, Bücher zu signieren. Wer an diesem Abend ein Buch erwarb, wird für immer ein ganz besonderes in seinem Regal stehen haben.

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Was für eine Saison − was für ein Sommer…

Lesung 20140811 Roland DSC00426 Kollenberg 1400pxEs gab Gewitter, Stürme, Regenfälle oder Hagel in ganz Deutschland, nur auf der Sonneninsel Fehmarn war nichts davon zu merken. Wir hatten den schönsten und sonnenreichsten Sommer seit langem. Welch Freude für jeden Einheimischen, der ein wenig Zeit für sich selbst reservieren konnte, um sich bei sommerlichen Temperaturen erfrischende Abkühlungen im klaren Ostseewasser zu gönnen. Ich war eine von den Glücklichen …

Der Monat August war für mich der Monat mit den meisten Lesungen, sie folgten in kurzen Intervallen dicht aufeinander.
Nun war nichts mehr mit faul am Strand liegen, sich die Sonne auf den Pelz brennen lassen und das tolle Wetter genießen. Es stand viel Arbeit auf dem Programm.

Doch so anstrengend diese Zeit auch war, es war eine schöne Zeit, an die ich gern zurückdenke. Wir hatten viel Spaß mit zahlreich, interessierten Zuhörern. Meine Verlegerin, Claudia Czellnik, und ich erreichten ein großes Publikum.

Lesung 20140811 Roland DSCR-00540 Kollenberg NadineClaudia 1400pxAlle Lesungen wurden durch Claudia Czellnik mit einer Bildershow, bestehend aus Fotos von früherer Zeit, und archivierten Zeitungsartikeln über die Geschehnisse von vor über 40 Jahren, begleitet. Im Anschluss zeigten wir an der großen Leinwand die Dokumentation über den Fall, die im Januar 2014 im Schleswig-Holstein-Magazin des NDR, unter der Rubrik „Zeitreise“, ausgestrahlt wurde.

Lesung 20140421 3085 Kollenberg 800pxGroße Resonanz fand jeweils die Diskussionsrunde zum Ende der Veranstaltung. Eine jede war einzigartig, wenn Zeitzeuge Hans Grunst, der ehemalige Tankwart der Aral-Tankstelle, seine Erlebnisse aus der damaligen Zeit schilderte und uns an seinen Erinnerungen teilhaben ließ. Er war bei fast allen Lesungen dabei.

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Interessante Begegnung auf Nachtflohmarkt

Mitternachtsflohmarkt 17. Juni 2014Blaubart: noch immer Bewegung in der Geschichte

Was ist eigentlich ein Flohmarkt – und was ist das Besondere daran? Es sind nicht nur die kleinen Preise oder das Feilschen, was bei den Leuten die Lust aufs Stöbern schürt.
Ein Flohmarkt ist so vielfältig, das für jeden „Finder" auf jeden Fall etwas dabei ist. Über Kinderbekleidung, Antiquitäten, Tand oder Bücher findet man auf solchen Märkten so ziemlich alles, was man sich denken kann ... Aber Moment mal: Bücher?
Das ist doch das Stichwort für mich! Ich habe zwar kein Buch zum Schleuderpreis anzubieten, doch stand für mich auch nicht die Vermarktung an sich im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, mit den Menschen um mich herum ins Gespräch kommen zu
können. Dieser Wunsch sollte erfüllt werden. Ich hatte viel Freude, mich mit interessierten großen wie kleinen Gästen zu unterhalten und auszutauschen, sowie persönliche Widmungen in die Bücher zu schreiben.
Bei herrlichem Wetter herrschte auf dem Burger Marktplatz ein reges Treiben.
Der Kriminalroman „Der Blaubart von Fehmarn" ist keine Fiktion, sondern nach gründlicher Recherche entstanden, ein Buch nach einer wahren Begebenheit. So passierte folgendes:
Zum Ende des Nachtflohmarkts wurde ich von einem Mann und einer Frau angesprochen, die zwei der Mordopfer tatsächlich kannten. Sie lebten in der Nachbarschaft und sind als Kinder in dessen Haus ein- und ausgegangen.
Diese besondere Begegnung war mein Lohn eines langen aber ereignisreichen Tages. Wir tauschten Visitenkarten aus und wollen bald Kontakt zueinander aufnehmen.
Das war der Beweis für mich, dass, auch wenn der Fall Imiela bereits über vierzig Jahre zurückliegt, noch immer unheimlich viel Bewegung in dieser Geschichte steckt.
Ich bin sehr gespannt, was ich noch alles über „meine" Geschichte erfahren werde und wohin mich meine Reise noch führen wird.

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„Ich lebe“ – Verlobte des Frauenmörders zu Besuch auf Fehmarn!

Ein Serienmörder, der vor über vierzig Jahren im Norden Deutschlands Frauen umbrachte. Auf bestialische Weise ermordete er eine nach der anderen und zerstückelte sie anschließend. Doch eine hat er in der Zeit seines Umhertreibens verschont: Ulrike Roland, die ehemalige Verlobte von Arwed Imiela.

„Wie mag diese Frau wohl sein?", fragte ich mich. Was hat diese eine Frau an sich, die er nicht wie alle anderen kaltblütig ermordete?

Ulrike Hans Nadine bearbNun bekam ich die Gelegenheit, es selbst herauszufinden. Denn sie hat mich besucht! 44 Jahre nach den Geschehnissen kehrte sie zurück auf die Insel und stellte sich ihrer Vergangenheit ...

Am 29. April holte ich sie vom Burger Bahnhof ab. Das erste was ich dachte, als sie ausstieg war: „Oje, was ist sie klein!" Mit ihren gerade mal 1,58 Metern Körpergröße schien sie mir sehr zerbrechlich. Durch die Fernseh- Dokumentationen hatte ich ein völlig falsches Bild von ihr. Doch man soll sich von äußeren Eindrücken nie täuschen lassen, denn wie man so schön sagt: „Klein aber oho." Sie wollte sich nicht aus dem Zug helfen lassen, präsentierte sich selbstbewusst und drahtig, auch wenn ein Knie nicht mehr so will, wie sie es gern hätte.

Sie war mir auf Anhieb sympathisch!

Zu Anfang unseres Gesprächs blickte Ulrike sehr distanziert an die frühere Zeit zurück, sprach von „Herrn Imiela". Die Schublade zu ihren damals empfundenen Emotionen schien wie fest verschlossen und öffnete sich nur langsam − als ob sie klemmen würde. All die Lügen und Verschwiegenheiten, die nach Imielas Verhaftung 1970 zu Tage kamen, hatten Ulrike bitter gemacht, sagte sie in unserem Gespräch über sich selbst. „Es hat lange Zeit recht wehgetan. Da denkt man deshalb irgendwann nicht mehr darüber nach ..." Ihre Mitmenschen machten es ihr die ersten Jahre nach dem Medienrummel um „das schrecklichste Kapitalverbrechen der Nachkriegszeit" nicht leicht. „Doch ich hatte damit ja nichts zu tun, wusste von alledem nichts", beteuert sie noch heute.

Schlimme Jahre des Betrugs, der Lüge und der Erniedrigung liegen hinter ihr, genauso wie der Schmerz, Tante und Cousine durch den Mörder verloren zu haben. So baute sie über die Jahre eine unsichtbare Schutzmauer um sich herum auf, damit es nicht mehr so sehr weh tut.

Erst nach und nach fing sie während unseres Gesprächs an, sich besser zu erinnern, Gefühle wieder zuzulassen. Der wunderschöne sonnige Tag unseres ersten Zusammentreffens mochte seinen Anteil daran gehabt haben. Gemütlich saßen wir bei Zitronenwasser auf der kleinen Terrasse neben dem alten Bauernhaus in Gahlendorf auf Fehmarn, das sie noch gut aus vergangenen Tagen kannte. Oft fuhr sie mit Imiela in das kleine Dorf im Inselosten, da er dort das Jagdrevier gepachtet hatte.

Nachdem wir einander etwas besser kennengelernt hatten, hatte ich noch eine Überraschung für sie. Denn zum Kaffee lud ich Hans Grunst ein, den Tankwart, bei dem sie zusammen mit Arwed Imiela jeden Freitag auf Fehmarn einkehrte. Er war es auch, der die Ludergrube aushob und später darin die Leichenteile zweier Frauen entdeckte.

Man hatte sich viel zu erzählen, und am Ende des Tages waren wir drei uns einig: das sollte nicht das letzte Treffen gewesen sein. Ich habe noch so viele Fragen! Doch die Geschehnisse liegen viele viele Jahre zurück, und Ulrike muss die Erinnerungen und Empfindungen von damals auch zulassen. Das braucht eben seine Zeit.

Ulrike Roland – die ehemalige Verlobte des Frauenmörders Arwed Imiela: Sie hat sich in all den Jahren nach den Geschehnissen nie unterkriegen lassen, hat immer nach vorn geschaut und ihren Lebensmut nie verloren. Hut ab vor dieser kleinen aber taffen Frau!

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"Der Blaubart von Fehmarn lebt!"

... Wenn auch nur in Erinnerungen …

Er wird in Erzählungen so lebhaft dargestellt, als würde er noch heute, hinter einem Strauch oder einem Baum versteckt, auf sein nächstes Opfer lauern.

Eine Gänsehaut überkommt mich. Genau wie vor drei Jahren, als ich mich das erste Mal mit dem einstigen Frauenmörder Arwed Imiela beschäftigt habe.

Und wie bei einem Déjà-vu-Erlebnis wird erneut bei meinen Gedanken an verscharrte Leichenteile der Fehmarn-Knust unheilvoll in einen dicken, von Nebelschwaden verhangenen Umhang, gehüllt.

„Die Luft riecht ganz komisch“, sagt mein Sohn.

Es ist früher Abend und die Sonne wird schon bald irgendwo hinter einem milchigen Horizont hinter einer Nebelwand verschwinden und das letzte Tageslicht verschlucken.

Meine Augen huschen hektisch über den Hof hin und her. Was genau erwarte ich zu sehen? Dass im nächsten Moment hinter der Scheune ein großer, starker Mann in Jägerkleidung hervorspringt und mir ein Messer an die Kehle hält? Doch dann passiert es.

Plötzlich packt mich von hinten eine große Hand fest an der Schulter. Heiß schießt mir das Blut durch den Körper und jagt mir das Adrenalin bis in die kleinste Zelle. Meine Beine versagen den Geist. Ich gehe in die Knie vor Schreck. Ein Aufschrei hallt durch die von Nebel gesättigte Abendluft. War ich das?

Mein Sohn lacht: „Mama…“, kommt es vorwurfsvoll. Mein Lebensgefährte lächelt mich schelmisch an und freut sich „einen Keks“, dass er es geschafft hat, mich so zu erschrecken − dass er mich sogar in die Knie gezwungen hat. Er konnte ja nicht wissen, was mir soeben durch den Kopf ging …

Vor drei Jahren fanden genau durch ähnlich kühles Wetter und starkem Nebel die ersten Zeilen Einlass in den Kriminalroman, den ich nach einer wahren Begebenheit geschrieben habe: „Der Blaubart von Fehmarn“.

Sollte das etwa ein Zeichen für mich sein? Imiela wird ja wohl kaum durch die Unterwelt Kontakt zu mir aufgenommen haben …

Doch scheint das Thema „um das scheußlichste Kapitalverbrechen der Nachkriegszeit“ (Zitat: Fehmarnsches Tageblatt, 1970) noch immer nicht verarbeitet worden zu sein.

Der Mythos um den Frauenmörder Imiela, der seine Opfer zerstückelte, um die Leichenteile 1969 in einem Erdloch zu vergraben, hat mein Leben verändert. Dadurch kreisen meine Gedanken oft um das Unfassbare, wozu dieser Mensch fähig war, um seine egoistischen Bedürfnisse auf bestialische Weise zu befriedigen.

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Arwed Imiela auf Sendung am Sonntag, 26.01.2014 um 19:30 Uhr N3 "Zeitreise im Schleswig Holstein Magazin“


01-NDR20140121 MG 4123 Kollenberg 1400pxDie Serie „Zeitreise" im Schleswig-Holstein-Magazin steht kommenden Sonntag ganz im Zeichen des Frauenmörders Arwed Imiela.

Nadine Witt rollte den Fall über „das scheußlichste Kapitalverbrechen der Nachkriegszeit" (Zitat Fehmarnsches Tageblatt aus dem Jahre 1970) neu auf und verarbeitete ihn zu einem spannenden Kriminalroman nach einer wahren Begebenheit: „Der Blaubart von Fehmarn".
Ende der 60er trieb Imiela sein Unwesen auf der Ostseeinsel Fehmarn und vergrub Leichenteile zweier Mordopfer in einer Ludergrube in Gahlendorf. Nicht nur bei den Fehmaranern löste der Fund der zerstückelten Frauenkörper grausiges Entsetzen aus. Der Kriminalfall 02-NDR20140121 MG 1668 Kollenberg 1400pxrüttelte ein deutschlandweites Medieninteresse wach.
Letzen Dienstag kam ein Kamerateam des NDR nach Fehmarn, um die Autorin der Neuerscheinung „Der Blaubart von Fehmarn" und den Zeitzeugen Hans Grunst, der 1969 die Ludergrube aushob und die Leichenteile 1970 entdeckte, kennenzulernen und sich ein Bild von den Örtlichkeiten des Geschehens nach mehr als 40 Jahren zu machen.
Durch entsprechende Rückblenden aus archiviertem Fernsehmaterial aus damaliger Zeit dürfte diese Reportage für eine spannende wie interessante Unterhaltung sorgen. Wer Interesse an dem Thema hat, sollte die Ausstrahlung am kommenden Sonntag, dem 26. Januar, um 19.30 Uhr beim NDR im Rahmen der Sendung „Ländermagazine" nicht verpassen.

 

 

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Das war ein interessanter Sonntagsbesuch!

Horst Fick, Nadine Witt, Holger Dabelstein und Harald Nagel (v.l.n.r)Ein Polizeidirektor a.D., ein ehemaliger Korpsstudent und ein ehemaliger landwirtschaftlicher Auszubildender ...
Was verbindet drei völlig unterschiedliche Männer mit der Ostseeinsel Fehmarn, die in Hemmelsdorf leben - einem kleinen Ort nördlich der Hansestadt Lübeck?
Die Lösung ist so skurril wie interessant für mich: der Frauenmörder Arwed Imiela. Alle drei lasen das Buch „Der Blaubart von Fehmarn" und nahmen Kontakt zu mir auf.
Dank dieser Herren, Horst Fick (links im Bild), Holger Dabelstein (Mitte) und Harald Nagel (rechts im Bild) hatte ich vergangenen Sonntag ein sehr informatives Treffen. Denn jeder von ihnen erzählte mir seine ganz persönliche Geschichte über das, was sie vor über vier Jahrzehnten durch oder mit Arwed Imiela erlebten und das sie dadurch verbindet.
Horst Fick kam durch seine landwirtschaftliche Lehre nach Fehmarn. Auf dem Betrieb in Altjellingsdorf lernte er eine Dame kennen, die mit Arwed Imiela liiert war. Sie kann wohl von Glück reden, dass sie nicht eines der armen Opfer des hinterlistigen Frauenmörders wurde und sich auch heute noch bester Gesundheit erfreut.
Harald Nagel ist ein ehemaliger Korpsstudent, der Imiela persönlich auf einem Verbindungstreffen auf Fehmarn kennenlernte. Die Waffenstudenten trafen sich regelmäßig einmal pro Monat an den Wochenenden. Nagel beschreibt Imiela als eine imposante Erscheinung und als sehr spendabel.
In der Gaststätte „Felgentreu" – heute „Burg-Klause" – lernte Nagel den Jäger kennen. Dieser gab an, als Studierter ebenfalls einer Verbindung anzugehören. Doch gab Imiela eine Hamburger Verbindung an, die es gar nicht gab...
Das weckte Misstrauen!
Holger Dabelstein ist seit einem Jahr außer Dienst. Doch zuvor fungierte er als Polizeidirektor des Kreises Ostholstein. Im Rahmen seiner Polizei-Ausbildung besuchte er 1970 eine Gerichtsverhandlung in Lübeck „in der Sache Imiela". Er brachte mir bei unserem Treffen am Sonntag die 36. Auflage des Strafgesetzbuches mit Beck'schen Kurz-Kommentaren mit, quasi einen Leitfaden durch die deutschen Gesetze. Die Auflage, die in Imielas Fall zugrunde gelegt wurde, gibt es leider nicht mehr. Doch hat folgender Satz aus §211 auch damals schon für Imiela gegolten: „Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen ... einen Menschen tötet."
Doch hatten die Beck'schen Kurz-Kommentare für Imiela eine noch viel tiefergehendere Bedeutung. Dieses Geheimnis werde ich sicherlich eines Tages, jedoch nicht heute, verraten ...
Meine Besucher schwelgten in Erinnerungen und ließen mich teilhaben an ihrer Gedankenwelt. So ging nach zweieinhalb Stunden angeregter Diskussionen ein hochinteressanter Sonntag für mich zu Ende, und noch lange nach der Verabschiedung der Hemmelsdorfer kreisten meine Gedanken um Arwed Imiela.
Nicht nur 1973, sondern auch heute noch, nach über vierzig Jahren, ist das Thema um den einstigen Frauenmörder Arwed Imiela, der Teile der Leichen in einer Ludergrube vergrub, in Bewegung.
Ich bin sehr gespannt darauf, wohin mich die Reise im Fall Imiela noch führen wird ...

 

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Lesung im KULTurlabor "sprengte" den Rahmen...

Prosit Neujahr!

Wie heißt es so schön: Alles Gute für das neue Jahr! Aber: Heißt das automatisch, dass das vergangene nicht gut gewesen ist und darum besser werden muss? Für mich konnte das Jahr 2013 kaum besser zu Ende gehen – die Lesung im Café Liebevoll machte es möglich:

Der Besucherandrang zu meiner 3. Lesung am 30. Dezember 2013 sprengte im wahrsten Sinne des Wortes den Rahmen. Fast 90 (!) Zuhörer wurden gezählt. Und das Schräge ist: Es standen noch mehr Besucher im Eingangsbereich, die jedoch aus Platzmangel wieder weggeschickt werden mussten ... Wow!

Das KULTurlabor ist bekannt für Freizeitveranstaltungen und Auftritten von Musikern, Dichtern oder wie in meinem Fall: Autoren. Inhaber Marco Eberle hat eine tolle Plattform für Menschen der Region geschaffen, die auf der Bühne mit ihren Künsten verschiedener Art Diskussionen hervorrufen sollen.

Das Ambiente für die Lesung eines Kriminalromans, in dem ein Frauenmörder sein Unwesen treibt, konnte passender nicht sein. Empfangen wurden die Besucher von blutroten samtähnlichen Vorhängen, wie in einem Theater. Im Raum hing ein Kronleuchter, dessen Licht erlosch, als die Lesung begann. Ich saß auf einer schwarzen Bühne, um mich herum gedimmtes Licht. Nur ich als Leserin wurde mit Spots beleuchtet, so dass ich die zahlreichen Zuhörer nicht sehen, sondern nur erahnen konnte. Gänsehautfeeling pur!

Die Lesung klappte mit der begleitenden Diashow trotz vorheriger Umstrukturierung reibungslos, und die anregende Diskussionsrunde im Anschluss mit Zeitzeuge Hans Grunst entpuppte sich nicht nur als interessant und informativ, sondern auch als erheiternder Abschluss.

Der Service mit dem eigens gemixten "Blutcocktail" und der „kleinen Überraschung" in der Mitte der Veranstaltung verlief einwandfrei und professionell. So neigte sich die Lesung „Der Blaubart von Fehmarn" im Café Liebevoll einem Ende zu, das ich sicher lange nicht vergessen werde.

Danke, KULTurlabor!

 

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1. Signierstunde bei Niederlechner

Kennen Sie eine To-do-Liste? Wer kennt das nicht: etwas erledigen, Punkt abhaken, nächsten Punkt anpeilen. Bei vielen zu erledigenden Dingen kann das ganz schön stressig werden...

Normalerweise, wenn ich mit meinem Einkaufszettel in der Stadt unterwegs bin, hetze ich mit meinen kontinuierlich rotierenden Gehirnzellen von Geschäft zu Geschäft, immer mit der Zeit im Nacken und der Sorge: alles schaffen − und − ja nichts vergessen!

Auch heute, an einem Tag mitten in der Woche, hatte ich wieder mehrere kurzfristig aufeinanderfolgende Termine und fühlte mich gehetzt. Einer meiner Termine war die Signierstunde in der Buchhandlung Niederlechner am Burger Marktplatz auf Fehmarn.

Doch kaum an dem liebevoll zurechtgemachten Signier-Tischchen angekommen und die Jacke ausgezogen, erlebte ich eine sonderbare Wendung in meiner Gemütswelt. Mit der Jacke schien ich auch mein gehetztes Gemüt abzustreifen.

Als ob die vielen Bücher mit ihren geschriebenen Worten beruhigend zu mir sprechen würden, legte sich eine wunderbare Ruhe auf meine Gedanken. Ich genoss die friedliche Atmosphäre inmitten gebundenen Historiendramas, farbenfrohen Kinderbüchern und zahlreichen Kriminalromanen. Bücher sind schon eine tolle Sache!

Es folgten heißer Glühwein, Schokolade und nette Kundengespräche.

Fazit: Meine 1. Signierstunde − Das war für mich etwas ganz Besonderes!

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Signierstunde

Am morgigen Mittwoch findet in der Buchhandlung Niederlechner in Burg um 15 Uhr eine Signierstunde statt. Wer seinen bereits erworbenen Kriminalroman also gern noch mit einer persönlichen Widmung versehen haben möchte, ist herzlich willkommen!

Natürlich gibt es aber auch die Möglichkeit, vor Ort das eine oder andere Exemplar zusätzlich zu erwerben.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

 

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Die zweite Lesung im Strandhotel Bene am 29.11.2013

… war gut besucht, wieder war jeder Platz besetzt. Wir danken den vielen Zuhörern, die es sich in der Lounge des Strandhotels Bene in Burgtiefe auf Fehmarn gemütlich gemacht haben. Die Gäste lauschten den von Nadine Witt vorgelesenen Auszügen aus dem "Blaubart von Fehmarn". Während und nach der Lesung wurden Bilder aus der Zeit des Geschehens gezeigt, die auch für reichlichen Gesprächsstoff sorgten.
Zwischen den Festtagen haben wir eine weitere Lesung, diesmal im Café Liebevoll in Burg, geplant: Montag, 30.12.2013 um 17:30 Uhr. Vorverkauf der Karten im Liebevoll und bei Inselbuch Tina Rauert.
(VVK € 8,- | Abendkasse € 10,- inkl. Begrüßungsgetränk)

 



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Die zweite Auflage ist da!

Was für ein Erfolg: nach nur zehn Tagen war die erste Auflage mit 500 Exemplaren verkauft, sodass eine neue Bestellung raus musste... Wow!

Doch: Die Entstehung eines Buches ist ein unberechenbarer Prozess, so auch bei dem „Blaubart von Fehmarn". Vor allem zum Ende gab es noch wichtige Bewegungen innerhalb des Manuskripts. Neue Informationen wurden eingepflegt, Textteile ausgeschnitten und an anderer Stelle wieder eingefügt. Damit möchte ich überleiten zu einem kleinen Wermutstropfen, der an der ersten Auflage haftet:
Obwohl von mehreren Personen und natürlich von mir selbst mehrfach gelesen und geprüft, wurde eine markante Stelle übersehen.
Auf Seite 61 sind drei Wörter nicht platziert, die bezüglich Geschichte und Geografie Deutschlands von ganz entscheidender Bedeutung sind. Die fehlenden Wörter lauten: „in der Ostsee".
Natürlich war Fehmarn zu Zeiten der Mauer zwischen Ost und West „...mit seinen 185 Quadratkilometern die größte Insel der Bundesrepublik...", aber ist eben nicht nur deren einzige, sondern nur die einzige „in der Ostsee". Logisch!
Selbstverständlich wurde dieser Fauxpas für die 2. Auflage berichtigt.
Wer also ein Exemplar der 1. Auflage besitzt, kann behaupten, er habe ein ganz besonderes, denn diese frappante Unrichtigkeit macht „sein Buch" unverwechselbar.

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"Blut-Cocktail" zur 1. Lesung

"Den `Blut-Cocktail` hat jeder Gast überlebt", scherzte Claudia Czellnik zu Beginn ihrer Rede.

Zur Begrüßung erhielt jeder Besucher der Lesung einen dunkelroten Fruchtcocktail, den das Hotel Bene eigens für diesen Anlass kreierte. Fazit: super lecker;-)

Die erste Lesung - eine spannende Erfahrung für mich!

Es war mir eine reine Freude, in der gut besuchten Lounge des Bene-Hotel aus meinem Buch vorlesen zu dürfen. Auch wenn der Kriminalroman "Der Blaubart von Fehmarn" ein eigentlich ernstes Thema ist, hatten wir doch alle einen entspannten und angenehmen Abend in anschließend geselliger Runde.

Auch auswärtige Gäste, wie zum Beispiel aus Heiligenhafen und sogar Kiel, fanden sich zur Lesung ein. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Denn das Buch darf natürlich auch gern über die "Inselgrenze" hinaus bekannt werden. Ein Ehepaar verbrachte sogar den Abend auf meiner Lesung, obwohl es an diesem Tag Hochzeitstag hatte. Statt essen zu gehen, entschieden sie sich, meine Gäste bei der ersten Lesung zu sein. Vielen Dank für dein Vertrauen, liebe Bärbel...

Ich freue mich bereits auf weitere Lesungen mit netten und interessierten Gästen und heiße Sie schon jetzt alle herzlich Willkommen!

Nadine Witt

 

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Gewinnaktion des Fehmarn Magazins

Das Fehmarn Magazin hatte unter http://www.fehmarnmagazin.de aufgrund der Buchpräsentation am 6. November eine ganz tolle Aktion im Netz gestartet:

"Wir verlosen ein signiertes Buch, wenn ihr uns schreibt, warum gerade ihr es gewinnen wollt...
Erhältlich für 12,90 im Buchhandel auf Fehmarn und unter: http://www.shop1-medien-agentur-czellnik.de/4915/der-blaubart-von-fehmarn_1"

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Posts zu lesen. Es ist ein wunderbares Gefühl, Menschen mit geschriebenen Worten erreichen zu können und dass mein ausgewähltes Thema den Nerv des öffentlichen Interesses getroffen hat. Heute hat Martina Thiel "die Lose gezogen".

Die Gewinner lauten: Rosemarie Knie, Britta Schüler und Nicol Lüdeke.

Ich wünsche den glücklichen Gewinnern viel Freude beim Lesen!

 

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ab Donnerstag 7. November 2013 im Handel

Verkaufsstart ist bei
Buchhandlung Niederlechner, Am Markt 7, 23769 Fehmarn
Inselbuch Tina Rauert, Niendorfer Straße 5, 23769 Fehmarn
Kaufhaus Stolz, Am Markt 2-6, 23769 Fehmarn
Kaufhaus Stolz, Brückstraße 1-3, 23774 Heiligenhafen
Laden 87, Teichstr. 87, 23775 Großenbrode
Ton & Text, Bergstraße 12, 23774 Heiligenhafen
Ton & Text, Kuhtorstraße 5 -7, 23758 Oldenburg i.H.

und im M.A.C-Shop

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Buchpräsentation am 6. November 2013

Das Buch "Der Blaubart von Fehmarn" ist ab 7. November im Handel.

Verkaufsstart ist bei
Buchhandlung Niederlechner, Am Markt 7, 23769 Fehmarn
Inselbuch Tina Rauert, Niendorfer Straße 5, 23769 Fehmarn
Kaufhaus Stolz, Am Markt 2-6, 23769 Fehmarn
Kaufhaus Stolz, Brückstraße 1-3, 23774 Heiligenhafen
Laden 87, Teichstr. 87, 23775 Großenbrode
Ton & Text, Bergstraße 12, 23774 Heiligenhafen
Ton & Text, Kuhtorstraße 5 -7, 23758 Oldenburg i.H.

und im M.A.C-Shop

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Die Autorin

Nadine WittNadine Witt, 1975 in Lübeck geboren, absolvierte eine Ausbildung zur Wirtschaftsassistentin mit den Schwerpunkten Fremdsprachen und Tourismus.
Seit 1997 lebt sie auf der Ostseeinsel Fehmarn und arbeitet dort seit 2004 als freie Journalistin.
2008 zog sie mit ihren drei Kindern zu ihrem Lebensgefährten auf einen Ferien- und Reiterhof im Inselosten, den die beiden seither gemeinsam führen.

Im Mai 2011 übernahm sie den ehrenamtlichen Vorsitz des Vereins Reiten auf Fehmarn e.V..

Ihr Wohnort auf der Insel Fehmarn, Reiten als Hobby, ein großes Interesse an dieser Geschichte und ihre Leidenschaft zu schreiben, waren die Grundlage für die Entstehung ihres ersten Buches.

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